Fuggerstraße

Das Ingenieurbüro Pitbau wurde im August 2010 mit der Erstellung einer Energie- und Stromsparberatung für das Mehrfamilienhaus in der Fuggerstraße in Berlin beauftragt.

Leistungen

  • Bestandsaufnahme
  • Energieberatung
  • Erarbeitung von drei Varianten zur Energieeinsparung
  • Variantenvergleich

Eckdaten

  • Mehrfamilienhaus
  • 24 Wohneinheiten
  • Baujahr 1893
  • Massivbauweise
  • altberliner Dachkonstruktion

zum Bauvorhaben

Der Bauherr wollte sein Haus schrittweise energetisch sanieren. Die Energieberatung sollte verschiedene Möglichkeiten der Sanierung aufzeigen und bewerten. Gutachten hatten ergeben, dass über die Hälfte Transmissionswärmeverluste durch die Außenwände geschieht. Um dem entgegenzuwirken entwickelte das Ingenieurbüro Pitbau verschiedene Varianten, die alle eine Außenwanddämmung vorsehen.

Wärmeschutz/Energieeinsparung

Erstellt wurden drei verschiedene Sanierungsvarianten, welche sich in Sanierungsmaßnahmen und Investitionskosten unterscheiden. Während die erste Variante nur die nötigsten Sanierungsmaßnahmen umfasst, sind die anderen beiden ein wenig komplexer und haben deutlich mehr Einsparpotential. Gesetzlich vorgeschrieben ist die Dämmung der obersten Geschossdecke, welche alle drei Varianten abdecken.

Während die erste Variante eine Reduzierung des Endenergiebedarfs um 18% besitzt, haben die Variante 2 mit 65% und Variante 3 mit 55% deutlich bessere Dämmmaßnahmen. Unterscheiden tun sich die Varianten zusätzlich noch bei der Heizwärme- und Warmwasserversorgung.

Die haustechnischen Anlagen wurden bei Variante 1 wohneinheitenbezogen auf eine Gasetagenheizung umgestaltet. Die Wärmeversorgung des Heizwärme- und Trinkwarmwasserbedarfs wird bei der Variante V2 mit einer zentralen haustechnischen Anlage, inkl. Brennwerttechnik und Solar-Anlage zur Trinkwarmwasserversorgung, erbracht. Bei der dritten Variante handelt es sich um eine Kraftwärmekopplung (Nah- und Fernwärme).

Alle Varianten erfüllen den EnEV Standard und ebenfalls können bei allen drei Varianten KfW-Kredite beantragt werden. Allerdings in unterschiedlicher Höhe.

Abschließend führte das Ingenieurbüro Pitbau noch eine Gegenüberstellung von Investitionskosten und Nutzen aller drei Möglichkeiten durch.

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